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250 V-Motor von 1927 mit dem (meinem) Leben vereinbar?
Verfasst: 29.01.2026 12:39
von ReinhardY
Hallo Metaller,
kann man einem Motor von Meccano aus der Zeit 1927 (110/250 Volt) trauen und wie bzw. an was schliesst man so ein Ding an?
Ein "Labornetzteil" hätte ich.
Danke für Hinweise
Re: 250 V-Motor von 1927 mit dem (meinem) Leben vereinbar?
Verfasst: 29.01.2026 14:05
von märklin_fan
Ich würde einen Trenntrafo verwenden. Dann ist man auf der sicheren Seite.
Am besten einen sogenannten Regeltrennntrafo oder Stelltrafo, bei dem man die benötigte Spannung einstellen kann.
Re: 250 V-Motor von 1927 mit dem (meinem) Leben vereinbar?
Verfasst: 29.01.2026 14:15
von ReinhardY
Und damit kann man dann die Drehzahl des Motors einstellen? Wie wird denn der Motor an den Trafo angeschlossen. Wenn man das mit Klemmen macht, kommt man doch auch leicht an die 200-nochwas Volt heran und dreht sich möglicherweise noch schneller als der Motor.
War das 1927 "kindgerecht" ?

Re: 250 V-Motor von 1927 mit dem (meinem) Leben vereinbar?
Verfasst: 29.01.2026 15:46
von märklin_fan
Über „kindgerechten Strom“ oder VDE hat man sich damals keine Gedanken gemacht. Da der Motor eine niedrigere Spannung hat als aus der Steckdose kam, musste ein Vorwiderstand in Reihe mit dem Motor geschaltet werden. Dafür nahm man meist eine Glühlampe.
Die Regeltrenntrafos sind in einem Gehäuse untergebracht. Die eingebaute Steckdose hat keine Schutzkontakte. Die Ausgangsspannung ist erdfrei, das heißt, dass man dort an die Phase fassen kann ohne dass man einen Stromschlag bekommt, wenn man mit der anderen Hand an z. B. an die Wasserleitung fasst.
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Re: 250 V-Motor von 1927 mit dem (meinem) Leben vereinbar?
Verfasst: 29.01.2026 18:26
von ReinhardY
Hallo Erwin,
danke für weitere Informationen.
Ich werde wohl doch bei den 6 V-Motoren bleiben.