Baukästen versenden?
Verfasst: 03.07.2026 15:53
Hallo Schrauber und Sammler,
manchmal ergibt es sich, dass man einen Baukasten versenden möchte. Weil eine persönliche Übergabe, die immer zu bevorzugen ist, nicht möglich ist.
Bei mir meldete sich im April ein Meccanofreund aus Australien mit der Frage, ob ich im Mai zu CAM-Ausstellung nach Frankreich fahren würde und ob ich ihm etwas mitbringen könnte.
Man kennt sich und man hilft sich.
Ein französischer Sammler hatte einen Meccano 9 und einen Meccano 9a aus der rot-blauen Periode in gutem Zustand über ebay angeboten. Der Haken dabei war "persönliche Übergabe bei der CAM-Ausstellung" und kein paypal von Australien.
Ich sagte dem Australier zu und warnte ihn vorab, dass es zwei Pakete zu je ca. 180 € Porto werden würden. Er sagte trotzdem ja, da es einschließlich des Portos immer noch ein sehr guter Kauf war. Die beiden Kästen waren in einem sehr guten Zustand und der Preis war zusammen 1000€. Da wäre ich beinahe schwach geworden und hätte dabei jedoch einen schmollenden Australier zurückgelassen.
Also habe ich die beiden Kästen in Frankreich auf dem Parkplatz vor der Ausstellungshalle bar bezahlt, ins Auto gelegt und nach Hause gebracht.
Dort bleiben sie ein paar Tage liegen, bis ich passende Kartons organisiert hatte. Der 9 passte knapp in einen Bananenkarton, der 9a in den Karton meines Bildschirms.
Dann ging's ans Einpacken. Die Teile waren teilweise auf Pappstücken aufgenäht, aber nicht alle. Also wickelte ich alles in Frischhaltefolie und stopfte die Lücken mit reichlich Zeitungspapier und Blasenfolie aus. Es durfte auch bei wenig zimperlicher Behandlung nichts verrutschen in den Kästen und auch die Ecken der Kästen mussten geschützt sein, falls ein Karton aus dem Flugzeug auf die Ecke fällt.
Hier der 9er in verschiedenen Stadien des Einpackens. .
Und hier der 9a ebenfalls beim Einpacken. und hier die fertigen Pakete. .
Ich füllte bei DHL online die Papiere für DHL und den Zoll aus, bezahlte online und brachte die beiden Pakete (14 kg und 19 kg) am 10.6.26 zum DHL Shop. Danach konnte ich den Weg der Pakete tracken, wobei ich feststellte, dass das Paket mit dem 9er wegen der Luftfahrtsicherheit in Deutschland noch geöffnet wurde. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Geld für die beiden Kästen und das Porto mitsamt einem freundlichen Aufschlag für meine Aufwendungen (150 m = 2 Rollen Frischhaltefolie und eine halbe Rolle Klebestreifen) auf meinem Konto.
Letzte Woche war das erste am Ziel und heute kam das zweite an.
Und alles hat geklappt und nichts war kaputt.
Ich bin zufrieden und falls ich mal auf die Insel Tasmanien (zwischen Australien und dem Südpol) komme, habe ich dort eine Einladung zum Tee.
Was will ich mehr?
Der Freund in Australien bedankte sich nochmals für die außerordentlich gute Verpackung, die der Grund für diesen Post war. Ich wollte zeigen, wie es richtig geht. Vor Jahren bekam ich mal einen Märklin 105 lose in einem Umzugskarton zugeschickt. Die Teile, die nicht unterwegs verloren gingen, konnte ich noch gebrauchen, der 105er Karton musste leider auf den Müll.
Gutes Verpacken macht Mühe, lohnt sich aber auf alle Fälle.
manchmal ergibt es sich, dass man einen Baukasten versenden möchte. Weil eine persönliche Übergabe, die immer zu bevorzugen ist, nicht möglich ist.
Bei mir meldete sich im April ein Meccanofreund aus Australien mit der Frage, ob ich im Mai zu CAM-Ausstellung nach Frankreich fahren würde und ob ich ihm etwas mitbringen könnte.
Man kennt sich und man hilft sich.
Ein französischer Sammler hatte einen Meccano 9 und einen Meccano 9a aus der rot-blauen Periode in gutem Zustand über ebay angeboten. Der Haken dabei war "persönliche Übergabe bei der CAM-Ausstellung" und kein paypal von Australien.
Ich sagte dem Australier zu und warnte ihn vorab, dass es zwei Pakete zu je ca. 180 € Porto werden würden. Er sagte trotzdem ja, da es einschließlich des Portos immer noch ein sehr guter Kauf war. Die beiden Kästen waren in einem sehr guten Zustand und der Preis war zusammen 1000€. Da wäre ich beinahe schwach geworden und hätte dabei jedoch einen schmollenden Australier zurückgelassen.
Also habe ich die beiden Kästen in Frankreich auf dem Parkplatz vor der Ausstellungshalle bar bezahlt, ins Auto gelegt und nach Hause gebracht.
Dort bleiben sie ein paar Tage liegen, bis ich passende Kartons organisiert hatte. Der 9 passte knapp in einen Bananenkarton, der 9a in den Karton meines Bildschirms.
Dann ging's ans Einpacken. Die Teile waren teilweise auf Pappstücken aufgenäht, aber nicht alle. Also wickelte ich alles in Frischhaltefolie und stopfte die Lücken mit reichlich Zeitungspapier und Blasenfolie aus. Es durfte auch bei wenig zimperlicher Behandlung nichts verrutschen in den Kästen und auch die Ecken der Kästen mussten geschützt sein, falls ein Karton aus dem Flugzeug auf die Ecke fällt.
Hier der 9er in verschiedenen Stadien des Einpackens. .
Und hier der 9a ebenfalls beim Einpacken. und hier die fertigen Pakete. .
Ich füllte bei DHL online die Papiere für DHL und den Zoll aus, bezahlte online und brachte die beiden Pakete (14 kg und 19 kg) am 10.6.26 zum DHL Shop. Danach konnte ich den Weg der Pakete tracken, wobei ich feststellte, dass das Paket mit dem 9er wegen der Luftfahrtsicherheit in Deutschland noch geöffnet wurde. Innerhalb von zwei Tagen hatte ich das Geld für die beiden Kästen und das Porto mitsamt einem freundlichen Aufschlag für meine Aufwendungen (150 m = 2 Rollen Frischhaltefolie und eine halbe Rolle Klebestreifen) auf meinem Konto.
Letzte Woche war das erste am Ziel und heute kam das zweite an.
Und alles hat geklappt und nichts war kaputt.
Ich bin zufrieden und falls ich mal auf die Insel Tasmanien (zwischen Australien und dem Südpol) komme, habe ich dort eine Einladung zum Tee.
Was will ich mehr?
Der Freund in Australien bedankte sich nochmals für die außerordentlich gute Verpackung, die der Grund für diesen Post war. Ich wollte zeigen, wie es richtig geht. Vor Jahren bekam ich mal einen Märklin 105 lose in einem Umzugskarton zugeschickt. Die Teile, die nicht unterwegs verloren gingen, konnte ich noch gebrauchen, der 105er Karton musste leider auf den Müll.
Gutes Verpacken macht Mühe, lohnt sich aber auf alle Fälle.