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Motec Motor („-freund“)

Verfasst: 20.04.2026 14:40
von Pebra
Hallo all ihr Universalgelernten
Mich beschäftigt seit kurzem dieser Motor:
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Es ist wohl ein direkter Nachfolger des Motors, der in der Anleitung des Motec Experimentier-Baukastens stolz Motorfreund genannt wird. Leider ist mein Motor nicht so freundlich, auch nur einen Mucks von sich zu geben, was eigentlich kein Drama ist, denn in dem Kasten, den ich erstehen konnte befand sich auch schon der Ersatzmotor, welcher wohl wiederum eine modernere Version ist (Abtrieb über Schnecke, Anschluß über drei Drähte…). Und dieser Motor läuft ganz wundervoll in beide Richtungen (ein gelber Draht für jede Richtung). Im Vergleich sehen beide Motoren erstmal so aus:
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Aber obwohl es überhaupt nicht nötig ist, frage ich mich, ob es einen Weg gibt, den alten Motorfreund ans Laufen zu bringen. Beim Zerlegen bin ich nicht weit gekommen, denn die Köpfe der Schlitzschrauben, die die „Bodenplatte“ des Motors halten, wirken auf mich, als wären sie, nachdem sie ordentlich fest gezogen wurden, abgeschliffen worden um bündig mit dem Gehäuse abzuschließen. Also versuche ich etwas herauszufinden, indem ich in die Lüftungsschlitze sehe.
Ich habe dazu einige Bilder gemacht, die mir aber wenig sagen, ausser dass der Motor nicht gerade sauber ist.
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Auf den folgenden beiden Bildern sieht man ganz unten, dass in den Köpfen der sich gegenüberliegenden silbernen Schrauben, die nach außen führen, kleine rechteckige Plättchen mit Bohrung (Lötösen?) befestigt sind. Diese Schrauben sind locker (weil ich die Mutter außen gelöst habe) und können derzeit gedreht werden, sollten aber meiner Meinung nach vermutlich etwas halten, wie z.B. Anschlussdrähte. Darüber könnte sich eine Spiralfeder befinden, die zu Schleifkontakten? führt. Mag sein, dass diese mit den Messingbolzen verbunden sind, zwischen denen ich eine Spannung anlegen kann und wo dann ein Strom fließt.
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All meine Beobachtungen und Vermutungen sind wohl sehr laienhaft und es wäre sehr schön, wenn hier jemand ist, der solch einen Motor kennt und vielleicht Tipps zur Reparatur geben kann, insbesondere auch zu der Frage wie man diese versenkten Schrauben mit nahezu nich vorhandenem Schlitz lösen kann.
Die folgenden drei Bilder zeigen zum Vergleich einen Blick in den funktionierenden Motor:
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Und das letzte Bild zeigt insbesondere die Schrauben in den Ummantelungen der beiden Motoren, die sich natürlich ebenfalls nicht lösen lassen wollen:
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Falls ich die Informationen, dich bei Timothy Edwards zu den Motoren gefunden habe, richtig verstehe, benötigt erst der neuere Motor einen Gleichrichter. Kann das bedeuten, dass bei meinem alten Modell die Feldspulen des Stators ihre Anschlüsse verloren haben, die evtl. zu den silbernen Schrauben führten? Der neue Motor benötigt sie vielleicht nicht, weil dort Permanentmagnete eingebaut wurden? Fragen über Fragen!
Ich danke jetzt schonmal allen, die sich meinen Beitrag bis hierher angetan haben.
Viele Grüße
Peter