eine in einem Meccano-Magazin (July 1959/358) gesehene "printer-machine" war mir Anlaß, diese, allerdings in Schwarz und damit in Vorkriegsmärklin, nachzubauen.
Die englische Anleitung war abermals für Anfänger wie mich zu dürftig.
Einige Anordnungen habe ich nach eigenem Gutdünken verändert; bei der Ausführung in Märklin sowieso erforderlich.
ein schönes Modell - nicht zu groß und trotzdem bewegt sich was.
Aber das Modell ist nicht nur schön gebaut, sondern das Modell ist auch gut dokumentiert. Mehrere Ansichten, kurzes Video und vielerlei Quellen zum weiterklicken. So muss es sein.
"Schwarz und damit Vorkriegsmärklin" ist einschränkend beschrieben. Ich sehe auch Nachkriegsmärklin und Meccano.
Im Januar stelltes Du die "Liberty-Druckpresse" mit schwarzen Märklinteilen vor.
Bisher hatte ich mich zu Deinem Modell nicht geäußert. Es gefällt mir gut, besonders
das korrekte Zusammenspiel von Farbwalze und Drucktiegel ist beeindruckend.
Eine Frage zur Farbwalze: Aus welchem Material ist sie; sie scheint kein Standardteil zu sein?
Nachdem ich Deine Maschine sah, tauchte in meiner Erinnerung eine aus Meccano gebaute
Druckmaschine (OHT - Original Heidelberger Tiegel) auf. Im Internet fand ich diese Maschine
bei Meccano Kinematics, ein Supermodell, das tatsächlich drucken kann.
Ich habe sie hier verlinkt - ein Artikel über einen Heidelberger Tiegel aus Märklin,
auch ein Supermodell, das alle Bewegungen korrekt ausführt aber, nicht drucken kann:
das schwarze Modell ist natürlich mit denen in Märklintechnik nicht zu vergleichen. Dazu fehlt mir leider auch der maschinenbauerliche "Spirit".
Ein großkariertes Hemd während der Bauphase zu tragen reicht da wohl nicht.
Aber es zeigt die typischen Bewegungsabläufe der frühen Maschinen.
Die schwarze Walze besteht aus einer normalen Achse auf die ein eigens gekaufter schwarzer PVC-Schlauch mit 4 mm Innendurchmesser gezogen wurde.
Bei Interesse kann ich die Bestelladresse wieder ausfindig machen.
an der Bezugsadresse für den PVC-Schlauch hätte ich schon Interesse.
Die Liberty-Presse reizt mich zum Nachbau (mit Trix Teilen).
Allerdings haben die Trix Wellen einen Querschnitt von 3,5 mm. Der Schlauch
würde also nicht Stramm sitzen, vielleicht würden größere Unterlegscheiben
links und rechts eine Arretierung bewirken. Mal schauen, es hat keine Eile.
habe leider gerade erst Deine Anfrage gesehen.
Ich habe den schwarzen PVC-Schlauch wohl hier https://ebay.us/m/g8OdEm
gekauft.
Leider gibt es den nicht in Zwischengrößen von 3,5 mm.
Möglicherweise wäre es hilfreich, für diesen Zweck ein Trixloch auf 4 mm aufzubohren und mit einer Märklin-Achse zu versehen. Den Schlauch habe ich dann mit etwas Öl gut
aufgezogen bekommen.